Umzugstranporter besorgen und günstig in Eigenregie umziehen

Umzug im selben Haus oder Wohnort? Ohne Spedition lässt sich viel Geld einsparen...

Selber Umziehen ohne Spedition

Transportfahrzeug für Umzug Das Wichtigste ist erst einmal genügend zuverlässige Helfer zu haben. Sicher können hier Freunde und Verwandte dazu gebeten werden. Aber am Umzugstag müssen diese auch zuverlässig erscheinen und da kann man sich durchaus oft noch wundern.

 

Ein Umzug ist zudem eine körperliche Anstrengung, der nicht unbedingt jedermann gewachsen ist. Aber auch nicht so belastbare Personen können nützlich sein. Schließlich muss die ausgeräumte Wohnung noch besenrein hinterlassen werden, wenn nicht gar noch Schönheitsreparaturen wie Streichen der Wände usw. durchgeführt werden müssen. Das ist im alten Mietvertrag geregelt und kann auch mit dem Vermieter oder auch Nachmieter besprochen werden, damit es nachher keinen Ärger oder gar finanzielle Forderungen gibt. Nicht so schwer belastbare Personen können dann die Wohnung kehren und wischen und den verbliebenen Unrat beseitigen. Auch sollte jemand für Verpflegung während des Umzuges sorgen, wofür sich diese Leute sehr gut eignen. Entweder jeder Beteiligte bestellt sich eine entsprechende Brotzeit oder es gibt etwas Einheitliches, beispielsweise warme Würstchen oder Leberkäse mit Semmel oder Brezeln. Natürlich darf es auch etwas anderes sein.

 

Am besten ist es, sich vorher bei den Helfern zu erkundigen, was sie gerne zur Brotzeit haben möchten.

Transportfahrzeug für den Umzug organisieren

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Dann stellt sich die Frage, mit welchem Fahrzeug macht man den Umzug. Hat man nur einen Pkw zur Verfügung, ist der groß genug für die Möbel und Kisten oder kann man sich von jemanden einen Kombi oder Lkw ausleihen. Natürlich ist auch ein Wagen bei einer Firma auszuleihen, was natürlich mit Kosten verbunden ist. Und wer hat schon die Erlaubnis beispielsweise einen großen Umzugswagen zu fahren. Das sind alles Fragen, die im Vorfeld zu klären sind.

 

Wer selber umzieht, muss auch seine Möbel und Einrichtungsgegenstände selber zerlegen und elektrische Geräte abklemmen. Dann, nach dem Transport müssen diese wieder fachmännisch zusammengebaut oder angeschlossen werden.

 

Zu beachten ist, dass keine Hausratversicherung Schäden bezahlt, wenn beispielsweise Waschmaschinen oder Geschirrspülmaschinen auslaufen und nicht vom Fachmann angeschlossen wurden. In diesem Fall ist ein möglicher Schaden mehrfach höher als die Bezahlung eines Fachmannes. Sollte beim Umzug durch einen Freund oder Verwandten ein Schaden am Hausrat entstehen, übernimmt das im Regelfall dessen Haftpflichtversicherung, da es sich um Nachbarschaftshilfe handelt. Voraussetzung ist aber es gibt so eine Versicherung.

 

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Für die Helfer des Umzuges, die man aber auch gegen Bezahlung anheuern kann, Studenten beispielsweise, ist eine Brotzeit zu besorgen und natürlich Getränke wie Mineralwasser oder Apfelschorle. Auch Kaffee hat sich besten bewährt, aber von alkoholischen Getränken ist abzuraten. Wichtig ist auch, vor Beginn des Umzuges mit den Helfern die einzelnen Aufgaben zu besprechen, nicht dass dann die Leute wie die Hühner herumlaufen und eher im Weg stehen als helfen. Einer muss den Wagen gut einräumen und Anweisungen geben, wo was hinkommt, damit erstens der Platz gut genutzt wird und zweitens nichts zu Schaden kommen kann. Ein falsch gestelltes Teil ist schnell umgefallen und zu Bruch gegangen oder zerkratzt. Während ein Teil der Mannschaft die Möbel zerlegen, kann der andere Teil schon mal die gepackten Umzugskisten zum Wagen transportieren. Und wenn mehrere kleine Autos am Umzug beteiligt sind, ist es vielleicht sinnvoll schon mal eine Tour mit den ersten Sachen zu unternehmen, vorausgesetzt ist natürlich, der Zielort ist nicht so weit weg. Aber vielleicht findet ja auch eine Art Pendelverkehr statt, während der eine Wagen eingeladen wird, ist der andere schon unterwegs oder auf dem Rückweg. Das ist alles möglich, sollte nur gut koordiniert werden, dass keine unendlich langen Wartezeiten entstehen.

 

Falls der Umzug über eine weite Entfernung erfolgt und eine Übernachtung erforderlich ist, wäre dies natürlich ebenfalls rechtzeitig zu organisieren. Schließlich sind Schlafstellen für mehrere Personen zu beschaffen, möglichst nicht in teuren Hotels, sondern bei Freunden und Verwandten oder auch nur in einem Schlafsack in der alten oder neuen Wohnung. Wenn man in der neuen Wohnung bestimmte Arbeiten vorhat, sollte das vor dem Umzug erledigt werden. Gemeint sind verlegen von Teppichböden oder Laminatböden. Auch zusätzliche Leitungen für Telefonanschlüsse oder PC-Anschlüsse lassen sich in nicht von Möbeln verstellten Wohnungen besser verlegen. Das gilt auch für Wärmedämm- maßnahmen, Schallschutzmaßnahmen oder einfach fürs Tapezieren. Sind in der neuen Wohnung empfindliche Teppich- oder Holzböden verlegt, sollte man diese für den Umzugstag abdecken. Hier gibt es entweder in Baumärkten oder bei Speditionen Rollen mit Pappkarton, die einfach aufgerollt und an einigen Stellen mit Klebeband fixiert werden. So entstehen keine schmutzigen oder zerkratzten Stellen. Plastikfolien sind hier nicht so optimal geeignet, da bei regnerischem nassen Wetter eine gewisse Rutschgefahr besteht.

 

 

Beim Aufstellen der Möbel in der neuen Wohnung sollte gut überlegt werden, was das wichtigste ist, also zuerst gemacht werden sollte. Sicher ist die Einrichtung einer Küche und eines Schlafzimmers wichtiger als ein Wohnzimmer. Aber auch ein Kind braucht bald wieder einen Schlafplatz, da ein Umzug gerade für sie eine besondere Umstellung bedeuten kann.

 

Wer einen Umzug selber macht und Kinder oder Haustiere hat, muss vorher einen Platz suchen, wo diese während des Umzuges verbleiben können. Das können Großeltern oder auch Freunde sein. Wichtig ist, dass Kinder ihre Lieblingsspielzeuge, Puppen oder auch Stofftiere bei sich haben können, also nicht alle verpackt wird. Auch die notwendigen Medikamente für Kinder sind an die Betreuungsstellen mitzugeben. Denken sollte man auch an Futter für die Haustiere, meistens haben die vorübergehenden Herrchen wahrscheinlich keines zu Hause. Auch die Zimmerpflanzen, die man hat, müssen pfleglich mitgenommen werden. Sie gießt man ein paar Tage vorher nicht, weil sonst das Wasser auslaufen würde. Ein Pflanzentransport ist am besten ohne andere Hausratsgegenstände zu bewerkstelligen.

 

Als Dankeschön für die fleißigen Helfer kann man zu gegebener Zeit, wenn die Wohnung halbwegs eingerichtet ist, ja dann eine Einladung zu einem schönen Abendessen bei sich zu Hause in der neuen Wohnung machen oder man besucht je nach Jahreszeit ein nettes Lokal oder einen Biergarten. Hier sind viele Möglichkeiten gegeben.

Fazit:

Ein selbst organisierter Umzug ist zwar billiger als ein Umzug mit Spedition, aber gerade bei einem großen Hausrat mit empfindlichen Möbelstücken und elektrischen Großgeräten ist die Sache manchmal sehr schwierig. Da sind Kosten mit dem Faktor Stress gegeneinander abzuwägen. Vielleicht bekommt man ja vom Arbeitgeber einen Zuschuss für den Umzug und meistens kann auch ein Teil der Kosten von den Steuern abgesetzt werden. Also sollte man die Art und Weise, wie man umzieht vorher gut überlegen. Und für alle Detailfragen, die man selber klären muss, bekommt man keinerlei fachmännischen Rat.


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