Umzugtipps – Raus aus der Stadt?

Viele möchten von der Stadt aufs Land ziehen - wir erklären, was zu beachten ist

 

Schön wohnen auf dem LandWir alle haben gewisse Klischeevorstellungen im Kopf. Bilder, die uns als Kinder noch helfen, die Welt zu erschließen. Das unbeschwerte Landleben mit glücklich grasenden Kühen, am Morgen zwitschernden Vögeln und sich freundlichen grüßenden Nachbarn in großzügigen Häusern gehört für viele Menschen dazu. Bei vielen Erwachsenen hat sich dieses Bild erhalten. Für sie übt das Landleben einen besonderen Reiz aus. Wie im Volkslied „Aus grauer Städte Mauern“ zieht es sie hinaus aus der dichten Besiedlung.

 

Städte stehen nicht nur für zukunftsträchtige Arbeit, weitreichende Möglichkeiten und Angebote zur Freizeitgestaltung und pulsierendes Leben. Manche Deutsche stören sich an der dort herrschenden Anonymität, an Lärm, Verkehr, Verschmutzung, zuweilen auch an Kriminalität oder weiteren Gefahren.


Verschiedene Menschen haben vom Landleben hingegen ein weitaus besseres Bild. Eltern verbinden damit eine ruhige und sicherere Umgebung für ihre Kinder, die dort unbeschwert aufwachsen sollen. Naturbegeisterte wollen Wälder, Berge oder Seen vor der eigenen Haustüre direkt erleben. Und viele Bundesbürger sind überzeugt, dass das Häuschen im Grünen billiger ist als das Leben in der Stadt.

Mobilität als Kostenfalle auf dem Land

Dies muss jedoch nicht so sein. Auf den ersten Blick sind zwar die Grundstückspreise und Kosten für Immobilien auf dem Land deutlich niedriger. Doch Leute, die von der Stadt aufs Land ziehen möchten, unterschätzen oftmals die sogenannten Mobilitätskosten (mehr dazu).

 

 

Dies sind Kosten fürs Auto, aber auch für Benzin, dessen Preise seit Jahrzehnten anziehen. Viele unterschätzen diese Kosten oder rechnen nicht damit, dass aufgrund der schwachen öffentlichen Nahverkehrsanbindung schließlich ein Zweitwagen angeschafft werden muss. Trotz einer Pendlerpauschale für Landbewohner, die an jedem Werktag in die Stadt müssen, können die Mobilitätskosten zusammengerechnet mit den günstigeren Wohnkosten insgesamt beinahe das Stadtniveau erreichen. Dennoch sind Mieten nahezu überall in Deutschland auf dem Land wirklich günstiger als in der Stadt. Ratsam ist es, Wohnungen in Ortschaften zu suchen, die nahe an der Stadt sind. Dort ist der öffentliche Nahverkehr noch stärker ausgeprägt, die Mobilitätskosten halten sich dennoch in Grenzen.

Spartipps bei Umzügen

Egal, ob aus der Stadt aufs Land oder anders herum – es gibt viele Möglichkeiten, bei Umzügen zu sparen. Der Umzug auf eigene Faust lohnt sich aber nur, wenn die Zielwohnung nicht allzu groß ist. Wer selbst umzieht, hat enormen körperlichen und zeitlichen Aufwand. Zudem haftet er selbst für Schäden an Wohnung und Hausrat. Speditionen erledigen den gesamten Aufwand und sind haftungspflichtig. Wer vorher den besten Weg für die Umzugsunternehmer findet, sorgfältig packt und bei schwer transportierbaren, sperrigen Umzugsgegenständen vorab ausmisst, ob sie ungehindert auf dem Weg transportiert werden können, kommt unter Umständen billiger weg. Da die Preise frei festsetzbar sind, locken Umzugsanbieter oft mit erstaunlich günstigen Preisen. Doch diese schießen mit verborgenen Spesen oder Entfernungspauschalen in die Höhe.

 

Tipp: Lassen Sie sich einen Kostenvoranschlag erstellen, der alle Nebenleistungen berücksichtigt.

 

Bildquelle: © clever-umziehen.info